Unser ach so kurzes Leben

  
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« Unser ach so kurzes Leben » wurde 2010  in Berlin mit der Unterstützung des Kulturamt Pankow, des Bulgarischen Kulturinstituts und des Kunst- und Kulturzentrum Brotfabrik umgesetzt.

Die satirische Komödie in deutscher Sprache des bulgarischen Autors Stanislav Stratiev ist eine pluridisziplinäre Umsetzung, die ein 30 minütiges Theaterstück und einen 30 minütigen Film beinhaltet.

Das Gesamtprojekt feierte 2010 in der Brotfabrik Berlin seine Premiere.

Der Film wurde 2010 während der Filmfestspiele in Cannes beim Shortfilmcorner und 2011 beim Festival International du Film Indépendant (FIFI) vorgestellt.

Schauspieler: René Döring –  Architekt Stilianow, Fabian Cohn – Beamter, Melanie Stahl, geb. Krabs – Frau(en)
Bühnenbild: Dimana Lateva
Regisseur: François Baldassare
Kamera: Julien Trillat
Schnitt: Michel Maier
Autor: Stanislav Stratiev, 1982, Bulgarien (Übersetzung ins DE von Mechthild Schäfer, Henschelverlag 1991)
Produktionsleitung: Tessy Fritz

Fotos Bühnenstück: Sulamith Sallmann >>> @ flickr.com/photos/sulamith

•Unser ach so kurzes Leben• √2010                                                           © all rights reserved

Präsentation und Zielsetzung
Die Theatersatire ist häufig zur Kritik totalitärer Regimes benutzt worden und dies war
klar die Zielsetzung des Autors. Dieses Stück wurde in Sofia in Bulgarien im Jahre 1982
geschrieben und es war ein politisches Stück.
Inwiefern betrifft uns dies? Wieso diese Satire heute aufführen? Hat dies lediglich ein
historisches Interesse?
Was bei diesem Thema besonders interessiert, ist die Zurschaustellung eines
durch ein Individuum verkörpertes Regelsystem in einer gegebenen Situation und die Beobachtung der automatischen Reaktionen, die er erfährt. Jedes Regelsystem, welches wortwörtlich genommen wird, zieht diese Art Benehmen mit sich, unwichtig ob es von einer politischen, wirtschaftlichen, öffentlichen oder privaten Organisation eingerichtet worden ist.
Das Lachen und die Satire, die Absurdität der Situationen erlauben uns die Gegenwart
zu erwähnen, den Sonderfall, sie erlauben die Tatsache und nicht sein Vorkommen in
einem System zu betrachten, schließlich das „Leben“ und seine Endlichkeit zu zeigen.
Das Lachen ist in diesem Fall eine Kundgebung des kritischen Geistes.

Synopsis : Der Architekt Peter Yankov Stilianov hat einen sehr wichtigen Termin.
Als er aus dem Auto steigt, verliert er einen Hosenknopf. Niemand will ihm helfen,
man hält ihn für einen Lüstling oder Verrückten. Er irrt inmitten einer
heruntergekommenen Plattenbausiedlung und dies in dem Moment als er den Bau
einer neuen Siedlung verhindern wollte, da er sich der Misere der Menschen dort
sowie seiner Verantwortung bewusst geworden ist.
Wie durch ein Wunder findet er eine Knopfreparaturwerkstatt. Der Ort ist düster,
nur ein Mann ist dort. Der aufgeregte Architekt bittet ihn um Hilfe, der andere
schickt ihn zum Informationsschalter, doch es ist derselbe Mann, der diese
Funktion innehat. Der Angestellte ist total schizophren, er verrichtet ganz allein
vier Tätigkeiten und hat keinerlei Erinnerung ob seiner vorherigen Funktion.
Der Architekt muss jedes Mal seine Knopfgeschichte und die desaströsen
Konsequenzen eines möglichen verpassten Termins wiederholen. Der Angestellte
gibt Hoffnung, sucht nach einer Lösung, aber es gibt immer wieder ein störendes
Detail, eine unmöglich zu bewältigende Sache, ein falsch ausgefülltes Dokument,
ein Fristproblem, welches die Situation immer verrückter und absurder werden
lässt.

Unterstützung – Förderung – Sponsoren

Bezirksamt Pankow von Berlin – Amt für Weiterbildung und Kultur: https://www.berlin.de/kunst-und-kultur-pankow/

Botschaft Bulgarien in Berlin: http://www.mfa.bg/embassies/germany/setlang/ll

Kunst- und Kulturzentrum Brotfabrik: http://www.brotfabrik-berlin.de/front.html

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